Donnerstag, 28. November 2013

Daisy Hill Koala Center || 261253km || 1253km

Daisy Hill ist ein Zetrum, in dem Koalafindlinge untergebracht werden. Aktuell sieht man dort bis zu 8 Koalas, die es sich gutgehen lassen. Rund um die Gehege gibt es Informationstafeln die einige interessante Fakten parat halten.

Nachdem wir uns lange genug über die faulen, flauschigen Eukalyptusvertilger amüsiert hatten ging es auf in den Wald - um wilde Koalas zu sichten. Zunächst waren da jedoch nur Kängurus (Mutter mit Kind beim Füttern!!).

Wir suchten also beim Wandern die Baumwipfel nach den grauen possierlichen Tieren ab - und achteten nicht auf den Weg. Ein Fehler.

Ich bin nichtsahnend 10cm neben eine Yellowbelly-Blacksnake (giftige Schlangenart) getreten. Die huschte davon - genauso wie wir. Die Koalas wurden zur Nebensache und unser Blick war von jetzt an nur noch stur auf den Boden gerichtet. Trotzdem ließ sich ein kleiner Koala hoch oben in den Baumwipfeln sichten - unser erster wilder Koala :)
Leider war er für die Kamera zu weit weg.




Mt. Coot-tha || Kilometerstand: 261217 km || gereiste Strecke: 1217km

Mt. Coot-tha ist eine Art Reservat mit verschiedenen Wanderwegen. Wir liefen den Aboriginal Arts Trail, der an verschiedenen Stellen des Wanderwegs Kunstformen der Aboriginies darstellt (zB Gesteinsformationen).

Coot-tha ist Aboriginal und heißt so viel wie "Ort, an dem der Honig ist". 
Hier gab es stachellose Bienen und allerlei andere wilde Tiere.
Nach dem Aussichtspunkt über den Regenwald und die Goldcoast besuchten wir den botanischen Garten am Fuße des Berges. Die kostenlose Führung mit einer älteren Dame war ziemlich interessant und die Größe des Gartens mit seinen verschiedenen Abteilungen wurde uns bewusst.
Seerosen - der englische Name entlarft es: Waterlilly (eigentlich eine Lilienart, keine Rose)

Mal sehen ob die Bambusstangen das nächste mal noch stehen ;)

Wüstenabteilung

Frangipani in allen Farben

Ausblick auf die Goldcoast

Lizzards

Ein hoch auf die Familie

Dominik hat ein paar entfernte Verwandte in der Gegend um Brisbane. Wir gingen also am Samstagabend zu Anthony und Petra und wurden mit offenen Armen empfangen. Für ca. 1 Woche blieben wir bei den beiden und waren einfach nur unglaublich dankbar. Anschließend hatten wir Dinner mit Marita (Anthonys Mutter), Anthony und Petra (und natürlich Roxy, der Hündin).
 Danach ging es Richtung Süden, wo wir bei Joe (nächster Verwandter ;D) in Coolangatta unterkamen. Es war eine riesige Maisonettewohnung im obersten Stock und einem wunderbaren Ausblick über den Strand, der nur 20 Meter entfernt war.

Die ersten Tage verbrachten wir demnach eigentlich nur am Strand in der Sonne oder im Meer. Danach kümmerten wir uns um Bankangelegenheiten und so weiter.
Anthonys Bruder nahm uns mit zum Surfen und zeigte uns ein paar Tricks wie wir auf das Board steigen können (Leichter gesagt als getan!!). Anschließend hatten wir Muskelkater an Stellen, die uns zuvor noch unbekannt waren. Wir genossen die Zeit im Beachhouse und waren im Surfclub herzlich willkommen. Nur schweren Herzens ging es weiter Richtung Südwesten – nach Bonogin.

Dreimal dürft ihr raten: Zu den nächsten Verwandten haha ;D
Barbara, Zack und Oma (eine der liebsten und fittesten ältesten Damen der Welt ) hießen uns aber sowas von willkommen, dass wir uns wie zuhause fühlten. Das Haus war zwar etwas abgelegen, dadurch wurde es aber interessant: 
Wilde Kookaburras, Wallabys, Papageien und Pythons morgens auf der Terasse. Pferde auf der Koppel, Hühner im Stall und ein riesiger Garten mit allen möglichen Pflanzen (vor allem Obst und Gemüse) - überwältigend!!

WG-Leben: Zwischen Autos knacken, Kakerlaken und Zwangsräumungen - Teil 2

Die ersten Touren mit dem Auto waren ganz lustig. Das erste mal links fahren (gelegentlich auch mal rechts) fiel uns garnicht so schwer.
Die Geschichte mit den Kakerlaken ist schnell erzählt: Jeden Abend haben wir sie quer durch die Küche gejagt. Das mit der Zwangsräumung ist aber eine längere Story.
Eines Tages stand eine ältere Frau mit kurzen Haaren und grimmigem Blick vor der Tür.

„Wer seid ihr denn?“
„Wir wohnen hier in einer WG.“
„Und wieso weiß ich davon nichts?“ (Erstes Unwohlgefühl machte sich breit)
„Wieso sollten Sie davon was wissen?“
„Ich bin die Grundstücksverwalterin von Bernadette.“ (Oh fuck)
„Wir wohnen bei Jonathan, nicht bei Bernadette.“
„Ich kenne keinen Jonathan.“ (Verdammt)


Während die Frau sich erstmal auswies besprachen wir auf Deutsch wie wir vorgehen würden. Anna meinte, wir könnten uns nur als Freunde ausgeben, die über die Nacht bleiben. Quasi als Couchsurfer. Dumm nur dass die gute Frau Grundstücksverwalterin auch noch Deutsche war und Renate hieß (und alles verstanden hatte !!!!). Unsere Daten wurden aufgenommen und wir wurden gebeten, die Wohnung innerhalb der nächsten 3 Tage zu verlassen. Das war es dann mit unserer WG, aber zum Glück gab es die Verwandten.

Freitag, 15. November 2013

WG-Leben: Zwischen Autos knacken, Kakerlaken und Zwangsräumungen - Teil 1

Endlich angekommen, konnten wir erstmal richtig durchatmen. Und als wir das Haus sahen, staunten wir nicht schlecht…ein eigenes  Zimmer und die Wohnung  und Küche für uns vier allein. Und erst die wunderschöne Aussicht von der Terrasse…einfach traumhaft. Lediglich geputzt werden musste die Wohnung mal richtig, da unser Vermieter „Jonathan“  den ganzen Tag arbeiten musste und somit fast nie in der Wohnung und diese dementsprechend staubig war.

Nachdem wir unsere Klamotten alle ersteinmal in die Waschmaschine gesteckt und unsere Rucksäcke in die pralle Sonne gelegt hatten, um sie von den Bedbugs zu befreien, ging´s los zum Einkaufen – zum AAAAALDIIII..Was für ein Heimatgefühl J Garkein Vergleich zu unserem zweiwöchigen Instant-Nudel-Marathon, gesponsert von der Woolworths Hausmarke (Chickenstyle). Unsere Ernährung wurde umgestellt: Auf frische Kost bei großen, deutschen Gurken für 50 Cent und 4 Kilo Orangen für 3 Dollar war das auch kein Problem. Wir haben auch gleich für unseren Campingtrip eingekauft. Richtig gute Ultraleicht-Schlafsäcke und eine richtig gute Keramikpfanne für jeweils 20 Dollar (und Domi liebt die Pfanne üüüüüber alles, mehr als Leo, denn auf die Keramik kommt es an :P).

Das erste Mal seit Wochen wurde frisch gekocht, DVD-Abend gemacht (nichts geht über Big Bang Theory) und in der schönen Mittagssonne auf der Terrasse Karten gespielt. Nun konnte die Arbeit- und Autosuche mit neuem Elan weitergehen – „ jetzt erst recht“, dachten wir uns. Also wurden mal eben gefühlte  hundert Anzeigen auf gumtree.com.au  gepostet und mindestens genauso viele Leute kontaktiert. Wir machten uns ellenlangen Listen mit Auto- und Jobangeboten und klapperten diese systematisch ab. Uns wurden teilweise recht interessante Angebote gemacht – von nackter Massage bis zum topless cleaning war fast alles vertreten.

Also konzentrierten wir uns erstmal auf die  Autosuche. Neben vielen Schrottangeboten war auch das ein oder andere Schmuckstück dabei, wie  auch unser Ford Falcon: STUART! Mit gerade mal 13 Jahren, 260 000 Kilometern, 12monatiger Registrierung, neuen Reifen, Campingausrüstung, Navigationssystem und nur 3.400 Dollar schaffte es der silbergraue Vierbeiner von New South Walesischer Herkunft in unsere Herzen.

Allein seine Herkunft wurde uns zum Verhängnis. Zwar konnten wir die  zweistündige Reise nach Tweed Heads auf uns nehmen und somit Abstand von der Großstadt nehmen, um die wunderschöne Landschaft zu entdecken und den Highway zu erkunden. Aber leider brachte dies nicht nur  Vorteile mit sich. So braucht man nämlich, wenn man ein Auto in New South Wales anmelden möchte, auch dort einen Wohnsitz. Natürlich kann dieser auch nur vorrübergehend sein. Wichtig ist nur, dass man ihn auch nachweisen kann. Z.B. durch eine Bestätigung von der Bank. Jedoch haben wir die einstündige Zeitverschiebung zwischen Queensland und New South Wales nicht beachtet, so dass wir eine Stunde später als geplant ankamen und somit alle Banken schon geschlossen waren. Was also tun? Was anderes also tun als auf gut Glück zur Zulassungsstelle zu fahren und zu hoffen, dass es „irgendwie“ schon funktionieren wird.

Dann kam erst einmal die Ernüchterung. Wir müssten irgendwie nachweisen dass wir in New South Wales wohnen. Dominik fiel die Internetecke ins Auge. Wir fragten, ob es auch reicht, eine Buchungsbestätigung für ein Hostel in New South Wales zu haben. Die Frau am Schalter meinte, das geht. Dann kam der Gedankenblitz: Wir buchen einfach eine Nacht in Sydney, drucken die Bestätigung, registrieren das Auto damit und stornieren die Buchung einfach sobald wir wieder in Brisbane sind.

Es hat vielleicht eine Menge Glück dazugehört. Aber: Es hat geklappt! Das Auto war registriert und wir fuhren ersteinmal zum Großmarkt, um uns mit einem Sack Reis und diversen anderen Großpackungen einzudecken, die wir jetzt auch transportieren konnten.

Im Regen ging es dann wieder zurück nach Brisbane. Das Auto wurde ausgeladen. Wir pumpten die Luftmatratze auf (ja, wir haben die 3 Nächte zuvor auf dem nackten Boden geschlafen), und schlossen das Auto ab. Ein böser Fehler.

Am nächsten Morgen wollten wir einen kleinen Ausflug mit Stuart machen. Domi steckte den Schlüssel ins Autoschloss und drehte ihn: nichts passiert. Das ganze nochmal: Wieder nichts.

Nach vielen Versuchen wurde uns klar, dass anscheinend der Schließzylinder kaputt war.  Trotzdem probierten wir es zunächst weiter. Aber der gute Stuart blieb verschlossen. Die Sonne begann zu steigen und uns wurde ein wenig mulmig: Da waren noch Gasflaschen im Auto! Für den Campingkocher!
Wir deckten das Auto mit allem ab was wir hatten um es kühl zu halten: weiße Decken, Folien, etc. Es fand sich beim besten Willen in unserem Haus kein Draht mit dem wir das Auto hätten knacken können. Domi fing dann an die Nachbarn abzuklappern:

„Hallo. Wir sind die neuen Nachbarn. Wir wohnen da drüben in der WG und haben ein Problem. Unser Auto geht nicht auf. Hätten sie einen Draht dass wir es knacken können?“

Beim vierten Nachbarn kam ich dazu. Und siehe da: er reichte uns einen Drahtkleiderbügel. Während wir Mädels drin saßen waren die Jungs draußen damit beschäftigt, das Auto zu knacken. Mit Kleiderbügel, Messer und Küchenlappen dauerte es 20 Minuten bis man von draußen ein „JAAAAA“ hörte. Wir waren überrascht, dass keiner der Nachbarn die Polizei gerufen hatte und freuten uns umso mehr  darüber, wieder in unser Auto zu können.  Für 90 Dollar gab es dann in der Werkstatt etwas außerhalb einen neuen Schließzylinder. Ein neues Ersatzteil hätte – Achtung – 400 Dollar gekostet. So haben wir ein gebrauchtes Teil und dadurch jetzt zwei Schlüssel: einen zum Fahren, und einen zum Aufschließen (was bis jetzt auch wieder super funktioniert ;D


Dienstag, 12. November 2013

Hello Brisbane. Abenteuer Großstadtdschungel

Sooooo
erst einmal sorry dass wir so lange nichts von uns hören haben lassen aber irgendwie ist das im ganzen Chaos und Trubel der letzten Tage wohl etwas untergegangen;)

Wir sind am 16. früh in Brisbane angekommen. Nach 2 Stunden warten und gefühlten 1000 Anrufen stand dann der Manager des Hostels am Flughafen um uns abzuholen. Dort angekommen konnten wir gleich in unser Zimmer. Auf den ersten Blick war das Hostel echt cool. Jeder hat jeden nach ein paar Tagen gekannt (15 Betten im ganzen Hostel) und es war wie eine große Familie.
Leider hatten wir nur 3 Nächte gebucht und mussten dann kurzzeitig in ein anderes Hostel umziehen. Von Hawthorne nach Paddington scheint es auf der Karte nicht weit zu sein. Doch das täuscht.

Mit Backpack auf dem Rücken, Rucksack um den Bauch, Wanderschuhen und Einkaufstüten an den Seiten baumelnd machten wir uns um 12 Uhr in der prallen Mittagssonne auf zur Busstation - 1,8 km. Kein Problem? FAAAAALSCH. 20 Prozent Steigung bei 30 Grad mit 25 kg Ausrüstung - wir sahen recht fertig aus als wir an der Bushaltestelle ankamen.

Nach ein wenig Verwirrung am Anfang fanden wir dann den richtigen Bus und quetschten uns durch die viel zu enge Tür.
"Two 2-zone Travel tickets, please". Nur irgendwie wollte der Busfahrer nicht verstehen, warum der große schwitzende Backpacker mit viel zu viel Gepäck unbedingt zwei Tickets wollte. Am Ende stellte sich auch heraus warum:
Backpack+Dominik im Buseingang = Leonie aus dem Blickfeld vom Busfahrer verschwunden.

Es konnte an dem Tag garnicht anders kommen: Wir verpassten den Anschlussbus. Also hieß es 30 Minuten warten und zum nächsten Bus rennen. Der fuhr dann kurz an den Busbahnhof hin. Als wir dann standen und alles Gepäck aufgehoben hatten war er wieder weg. Trotz winken und schreien fuhr er los.

Wir - die uns schon jetzt vorkamen wie die Deppen der Nation - warteten also die nächste halbe Stunde voll bepackt, in den Startlöchern, bereit um zum nächsten Bus zu sprinten. So langsam ging uns die Großstadt schon leicht auf den Zeiger.

Nach einer 2stündigen Reise standen wir dann vor dem Aussie Way Backpackers - "sieht schon recht schnucklig aus", dachten wir uns. Wars dann auch, bis auf dass das Bett bei den kleinsten Bewegungen wackelte wie beim Erdbeben der Stufe 9 und die Küche nur von 7am bis 9pm geöffnet war. Aber ansonsten war es echt cool. Die nächsten Tage lernten wir ein nettes englisches Paar kennen und besuchten die Hauptattraktionen von Brisbane (Southbank mit dem Streets Beach, der Art Gallery und dem Museum; City Hall und und und...). 
Und nach 2 kurzen Nächten checkten wir aus dem Aussie Way wieder aus. 
Brandon, der Manager vom ersten Hostel (Riverside Backpackers), sollte uns wieder zurück in die alte Heimat bringen, wollte dann aber auf einmal am Telefon 30 Dollar dafür. 
"Dann lieber den Bus!!" dachten wir. Zum Glück bekamen Maeri und Neill das mit und boten uns an uns mit ihrem Mietauto nach Hawthorne zu bringen. 

Die nächsten Tage waren dann eher von Job- und Autosuche geprägt und alles lief seinen Gang. Doch in der dritten Nacht ging es in Zimmer 4 - der Ort des Schreckens in dem Dominik sein blaues Wunder erleben sollte. Alles auf Anfang:

Wir wechseln also so nichtsahnend in Zimmer 4 und staunen: eigener Fernseher, recht groß, das Bett sieht gemütlich aus. Wahnsinn. Einfach nur toll. Nur irgendwie fing es ihn an zu jucken als wir im Bett saßen. Am Rücken, an den Armen, überall. Komisch. Hmm. Naja wir gehehn mal schlafen - wird schon nichts ernstes sein.
Der nächste morgen brachte die ernüchternde Wahrheit: Dominik war über und über mit Stichen verziehrt. Am Rücken, den Beinen, den Armen, am Hals, einfach ÜBERALL! Der Manager beruhigte uns: "Keine Sorge, das sind nur Sandflies, die sind normal am Fluss". Er drückte uns eine Tube AloeVera in die Hand und wir gingen in die Stadt. Da wurde es nur noch schlimmer. Immer mehr Stiche tauchten auf.
Schlussendlich gingen wir in eine Apotheke (weil der Doktor nur fürs Anschauen 60$ verlangte). Antihistamine und Anästhetikumcreme für 32 Dollar. Doch die Apothekerin gab uns einen Hinweis: 
"Looks like bedbugs' bites" 
Bedbugs? BEDBUGS?? BETTWANZEN?????? Also nix wie heim und die Matratzen auf links gedreht - und tatsächlich - Larven, Eier, kleine, große, blutverschmierte BEDBUGS! Uaaah.

Nach ein wenig Rambazamba beim Manager gabs dann die 50 Dollar für das Zimmer zurück und die 32 Dollar für die Medikamente. Nichts wie raus aus dem Hostel!

Aber wohin? Zum Glück gab es da unsere lieben deutschen Freunde, die wir im Hostel kennengelernt haben: Anna und Daniel, unsere Rettung. Sie fragten in ihrer WG nach ob noch ein wenig Platz sei. Und da war Platz!!!

Also gings mit dem Bus wieder auf - diesmal nach Bardon. Die Bushaltestelle war diesmal nur 200 Meter weg. Und den Anschluss haben wir nur einmal verpasst. Trotz den Bissen am ganzen Körper war die Stimmung noch nicht gesunken ;) Konnte ja nur aufwärts gehen.

So kamen wir dann in die WG nach Bardon.




Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der richtige Rucksack || The right backpack

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Rucksäcken: Daypacks, Trekkingrucksäcke usw...
Wie immer ist es wichtig, den für euch passendsten Rucksack auszuwählen.

Je nachdem wie lange und welche Strecken ihr im Ausland unterwegs seid braucht ihr unterschiedlich große Rucksäcke. Für Frauen eignet sich am besten ein 55+10 Rucksack (bzw 65 Liter) bei einem langen Aufenthalt. Männer sollten 75 Liter (65+10) nicht überschreiten, man soll den Rucksack auch noch tragen können ;)

Leonie hat den Deuter Aircontact 55+10 gekauft. Er bietet ausreichend Platz für alle Sachen, hat mehrere Fächer und Öffnungen und kann bei Bedarf von 55 auf 65 Liter Füllvolumen erweitert werden (wie zeige ich euch später).

Ich habe den Deuter Aircontact 65+10 gekauft.

So wie der Rucksack hier steht hat er 65 Liter Füllvolumen. Wenn man die Abdeckung öffnet kommen noch mal 10 dazu, die durch eine Plastikhaube mit Gummizug auch geschützt sind.
Der Rucksack sollte folgende Kriterien erfüllen:

- ausreichend Füllvolumen
- in die Höhe als in die Breite gehend (schweres Gewicht sollte auf Nackenhöhe oder höher gelagert sein um die Wirbelsäule zu schonen)
- Verstellungsmöglichkeit an den Trageriemen an der Schulter: beim Bergaufgehen heranziehen, bergab lockern
- mehere Fächer, Zugang von der Frontseite, kein reiner Toploader
- stabile Rückenpolsterung
- stabile Schnallen und Gurte
- Tragesytem muss auf Rückenlänge einstellbar sein
- Regenhülle am besten mit eingearbeitet
- Lüftungssystem (bei Deuter zb Aircontact)
- Gewicht muss auf der Hüfte aufliegen

Wenn der Rucksack neben diesen Eigenschaften auch noch bequem ist, dann schlagt zu. Preise von 200 Euro oder mehr sind dabei für einen guten Rucksack in Ordnung.

Montag, 30. September 2013

Trekking Schuhe || Trekking shoes

Wie wir schon in der FAQ Abteilung erklärt haben sind wir beide absolut für Trekking Schuhe und haben uns natürlich schon welche zugelegt.

Das sind meine (LOWA RENEGADE 90 GTX). Und es hat eine halbe Ewigkeit gedauert bis ich passende Schuhe hatte.
Wer sich entscheidet, Trekking Schuhe zu kaufen sollte pingelig sein. Wir haben z.B. vor, mehrere Touren zu wandern - wir sind also mehrere km mit den Schuhen unterwegs oder haben sie täglich an. Sie müssen also einiges aushalten, stabil sein - und vor allem: BEQUEM!

Nach den ersten 30 Paaren und den ersten 3 Outdoor- und Sportgeschäften wurde meine Hoffnung, doch noch passende, bequeme und stabile Trekkingschuhe zu finden immer kleiner und kleiner.
Überall hatte ich (wenn auch nur kleine) Druckstellen, unangenehmes Gefühl beim Laufen etc..

Im fünften Sportgeschäft fand sich dann ein sehr guter Verkäufer, der richtig Ahnung auf dem Gebiet hatte und sehr gut beraten konnte. Und die lange Suche hatte ein Ende.

Einige Tips beim Schuhe kaufen:
- egal wie nervenaufreibend es ist: pingelig bleiben und weitersuchen. Auch kleine Druckstellen reichen nach ein paar km aus um Schmerzen zu bereiten, zumal die Füße beim Wandern noch anschwellen
- die Schuhe nicht zu klein wählen. Füße schwellen beim Wandern an!
- Schuh mit GoreTex (GTX im Namen) kaufen - GoreTex ist eine schnell trocknende Fütterung
- ihr macht eher Strecken- als Höhenkilometer. Ein Leichtwanderschuh reicht aus. Richtige Bergsteigerschuhe oder festere Wanderschuhe haben zu feste Sohlen!
- fragt nach Trekkingsocken (2 Paar reichen für 2 bis 3 Wochen). Diese haben keine Nähte, sind gepolstert und schnell trocknend. Grob 30 Prozent der Passform machen die Socken aus.
- extra Schnürsenkel mitnehmen, falls die alten reißen
- fragt nach Rabatten und erzählt ein wenig von eurem Vorhaben. In den meisten Fachgeschäften bekommt ihr dann ein wenig Nachlass (z.B. 10 Euro Nachlass und ein Paar Schnürsenkel geschenkt)
- Schuhe beim Anprobieren auch einmal vom Fachmann schnüren lassen! Es klingt vielleicht seltsam aber bei Wanderschuhen kann man falsch schnüren - lasst euch die Technik zeigen.
- benutzt beim Anprobieren den Testpfad im Fachgeschäft. Dort gibt es allerlei Elemente (Steine, Holzbalken, Steigungen), mit denen ihr die verschiedenen Positionen im Schuh testen könnt. Steigt auf Bänke um den Schuh beim Abknicken zu testen.

Viel Spaß beim Schuhe kaufen!

Dominik
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We already explained in the FAQ section that we recommend trekking shoes. The picture shows mine, the LOWA RENEGADE 90 GTX. It took ages to find the right pair of shoes!
Whoever decides to buy trekking shoes should watch every detail. We are planning to make several hiking tours. So the shoes need to be COMFORTABLE when we wear them every day.

After the first 30 pairs of shoes and the first 3 outdoor- and sports shops, my hope to finally find matching shoes seemed to shrink increasingly.
Every shoe seemed to have some pressure points that ached my foot.

But in the fifth store, my search had an end. The salesman knew what he was talking about.

Some tips for you when you're buying shoes:
- look at every detail and search on, no matter how annoying it is. Every small pressure point can cause severe pain after some miles of walking.
- don't take too small shoes. Your feet will swell while hiking
- buy GoreTex shoes (GTX in the name). This indicates that the inner part will dry fast.
- you will walk more miles than you climb. So take light hiking shoes, not climbing shoes.
- ask for trekking socks, they are much more comfortable than normal ones and dry fast.
- take extra shoelaces in case that the old ones tear
- ask for some discount. Maybe you will get some when you talk about your plans to the salesman a little
- let the salesman tie your shoes. This may seem odd, but hiking shoes can be tied wrong and then they cause pain.
- try the shoes on some test area with stones and wood (normally the stores have a little path like that for trying)

Have fun buying shoes!

Dominik




Noch 2 Wochen // 2 weeks to go

So bald ist es so weit!
In 2 Wochen machen wir uns auf den Weg nach Brisbane. Es haben uns schon mehrere Leute kontaktiert und Fragen gestellt. Aktuelle neue Fragen sind in der FAQ-Abteilung beantwortet worden.

Wir arbeiten gerade an einigen Checklisten für Dokumente, Medikamente, Kleidung, Ausrüstung und und und... Wenn wir damit fertig sind stellen wir sie online, dann habt ihr weniger arbeit;)

In 2 Wochen können wir euch dann auch Tipps und Links zur Beantragung von Tax File Numbers, Bankkonten und sonstigem geben. Das ganze kann man leider jedoch erst in Australien beantragen.

Den Großteil der Ausrüstung haben wir bereits zusammen.
Im FAQ-Teil erklären wir nochmal, warum es nicht reicht, normale Schuhe mitzunehmen und wieso eine schwarze lange Hose vom Vorteil ist.

LG

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It's time soon!
In 2 weeks, we're going to be on our way to Brisbane. More and more people contact us and ask us questions. New questions have been answered in the FAQ section.

We're working on a checklist for documents, medication, clothes, gadgets etc at the moment. As soon as we're ready, we will post it, so you will have less work ;)

In 2 weeks we can give you some tips and links for the application of a Tax File Number (TFN), bank accounts and so on. But you can only apply for all these things after having arrived in Australia.

Most of our equipment is already bought.
In the FAQ section, we will once again explain, why you shouldn't just take normal shoes with you and why a black long pair of pants is useful.

Greetz

Samstag, 6. Juli 2013

Die Vorbereitungen laufen || Preparations are running

In 3 Monaten ist es so weit: 
am 14. Oktober geht unser Flug mit Singapore Airlines von Frankfurt über Singapur nach Brisbane, wo wir unsere Australien-Tour starten.

Nachdem wir jetzt seit einer Woche unser bayerisches Abitur in der Tasche haben laufen die Vorbereitungen. Die Flugtickets sind schon da, aber es müssen noch einige Dinge beantragt werden, unter anderem Visa, Versicherung und und und...

Obwohl wir noch 3 Monate (die 8 Tage schenken wir uns mal ;D) bis zum Abflug haben sind wir schon in voller Vorfreude und richtig gespannt auf das, was uns in Down Under so erwartet. 

Unser Youtube-Kanal AustraliaTravellers ist auch schon fertig eingerichtet und wartet nur noch auf das erste Video, das bald folgen wird.

Bald folgen die ersten Tipps zu dem Kampf durch den Behördendschungel. Schaut mal in die F.A.Q.s, dort findet ihr einige Antworten auf Fragen, die uns gestellt wurden.

Bis bald ;)

Dominik und Leonie 
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In 3 months its all going to start:
on October 14 we will fly with Singapore Airlines from Frankfurt,Germany via Singapore to Brisbane, where our journey starts.

After that we now have finished our Bavarian A-Levels, we start preparing. The flight tickets have already arrived, but there are some more things that we need to apply for, for example visa, insurance etc...

Even though its still 3 months to go, we are soooo looking forward to doing this and we are excited about what to experience in Down Under.

Our Youtube-channel AustraliaTravellers is ready for the first videos which will soon follow. For all those who do not speak German, there are English subtitles.

The first advices will soon be posted (check the F.A.Q. section, maybe you will find answers there)

See you soon :)

Dominik and Leonie