Dienstag, 28. Januar 2014

„Wanna see a Big Banana?“ – Coffs Harbour und Umgebung



































Auf der Strecke Richtung Coffs Harbour liegen viele kleine Ortschaften, durch die man mal durchfahren oder einen kleinen Bummel machen kann. Die meisten lohnen sich aber nicht für einen längeren Aufenthalt als ein paar Stunden. Es ging also am Strand entlang Richtung Süden:

Der erste Stopp war Mt. Warning: ein erloschener Vulkan, den man zu Fuß erkunden kann. Es ging also einen Aufstieg hinauf, der die ersten paar Stunden recht leicht von Statten ging. Dann hatte er es aber in sich: Ein extrem steiler Aufstieg über Gesteinsbrocken und Felsen, und die einzige Sicherung beim Klettern war eine Metallkette, an der man sich festhalten konnte. Von oben war die Sicht über das umliegende Tal einfach atemberaubend.

Red Rocks und die kleineren umliegenden Ortschaften lockten mit wunderschönen Stränden und haufenweisen Pelikanen, Mangrovenwäldern und schwarzen Schwänen. In Yamba und Grafton wurden dann wieder die Vorräte aufgefüllt bevor es weiter nach Dorrigo ging.

Der Dorrigo Nationalpark ist – wie wir finden – einer der schönsten Nationalparks in New South Wales. Zuerst  gingen wir ins Information Centre und schauten einen Film über die australischen Nationalparks mit ihren animalischen Mitbewohnern an – Tiere, an die man nicht einmal im Traum denkt, so verrückt schauen sie aus – und unternahmen anschließend einen zweistündigen Walk durch den Park.  

Neben dem atemberaubenden Wasserfall, wunderschönen Lookouts bekamen wir auch noch anderes Highlight zu sehen: Eine Phython hatte gerade den Wanderweg überquert und war auf Futtersuche. Das arme scheue Ding ergriff jedoch sofort die Flucht, nachdem sie bemerkt hatte, dass sie im Rampenlicht stand und wir so viele Fotos wie möglich kassieren wollten.
Wieder am Start angekommen überfiel uns großer Hunger, so dass  wir sofort an der BBQ-Stelle unser Essen auspackten und kochten.

Während wir auf die leckeren  Maiskolben warteten, machten wir noch eine weitere Entdeckung: Eine „Black snake“ hatte sich im Gestrüpp verkrochen, um ihren Mittagsschlaf zu genießen.
Was für ein schlangenreicher Tag!

Danach ging es wieder zurück nach Coffs Habour, einer nach Fisch stinkenden, alten, vermüllten Hafenstadt. Der Aufstieg auf den Muttonbird Island hat sich allerdings gelohnt. Auch wenn es sehr windig und regnerisch war, konnte man eine schöne Aussicht genießen.

Außer dem Island und dem atemberaubenden Fischgestank hat Coffs Habour nichts mehr zu bieten. Auch die Big Banana war ein großer Reinfall: Der Freizeitpark ist überall angepriesen als ein Muss und ist eigentlich ein No-Go! Die Preise sind viel zu hoch und die Attraktionen sind Schlittschuhlaufen und Rodelbahn fahren – also totlangweilig wenn man nicht unter 12 ist.


Aber wenigstens konnten wir mal einen Blick auf die weltberühmte „Big Banana“ werfen, sonst würden wir ja ungebildet und als Langweiler sterben ;)

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